Eine Kapelle, die die Epochen inmitten eines Parks mit hundertjährigen Eichen überdauert hat.

Seit dem Mittelalter

Wie die übrigen Gebäude der Region wurde diese Kapelle am Ende des 11. Jahrhunderts errichtet. Im Mittelalter entwickelte sich ein großer Landwirtschaftsmarkt sowie der Marienkult. Im 16. Jahrhundert wurde die Vergrößerung der Kapelle notwendig.

Die geplanten Arbeiten erwiesen sich als zu ehrgeizig, sodass lediglich das große Kirchenschiff in der Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut worden ist.

Während der Französischen Revolution wurde die Kapelle beschlagnahmt und von Bewohnern von Grimaud gekauft und anschließend von diesen an die Gemeinde zurückgegeben.

© Cyril Carpentier

Ein sehenswerter Altaraufsatz

Die Kapelle enthält ein interessantes Mobiliar, darunter ein Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert und ein Gemälde aus der Rosenkranzspende. Der Heilige Lambertus, dessen nahe gelegene Quelle im Ruf steht, Wunderkräfte zu besitzen, ist in Form einer Reliquienbüste und eines Gemäldes dargestellt.

Die Tränkrinne längs der Straße zeugt von der Bedeutung des Landwirtschaftsmarkts. Während der Restaurierungsarbeiten der Kapelle in 2002 schuf Coline Fabre sehr zeitgenössische Kirchenfenster.

Der Soirées Musicales de Grimaud

Die Kapelle Notre Dame de la Queste und der dazugehörige Park sind der ideale Veranstaltungsort für die Konzerte der Soirées Musicales de Grimaud, die zwischen Juni und September stattfinden. Ein außergewöhnlicher Ort für eine sommerliche Abendveranstaltung.

© Nico Gomez


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